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muzeum miejskie wroc³awia

MUSEUM DER FRIEDHOFSKUNST

50-301 Wroc³aw, ul. ¦lê¿na 37/39
Tel.: 071-791-59-04 oder 071-791-59-03

täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet

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Auf dem Gebiet Breslaus der einzige, originelle und einmalige Komplex der Grabskulpturen und der kleinen Architektur. In diesem Komplex befinden sich: Grabmale (Stelen, Säulen, Obeliske, Steinbaumstämme, Tumben - Sakrophage) sowie Grabbauwerke (Kapellen - Mausoleen, Grabmale in Gestalt eines Portikus, eines Baldachins, eines Protals und vieles mehr).

 

Der Friedhof wurde im Jahre 1856 angelegt, jedoch das älteste ausgestellte Grabmal ist der Grabstein, den man am 4. August 1203 in der Ohlauer Vorstadt dem Rabbiner David errichtet hat. Dieser Stein wurde zu Beginn unseres Jahrhunderts wiederentdeckt und mit allen anderen mittelalterlichen Grabsteinen in die ¦lê¿na Strasse verlegt.

 

Auf dem alten jüdischen Friedhof in Breslau befinden sich die Gräber vieler hervorragender Bürger, u a:

  • Ferdinand Lassalle (1825-1864) - der hervorragende Theoretiker des Sozialismus, der Begründer der ersten Arbeiterpartei in Deutschland
  • Heinrich Graetz (1817-1891) - der Schöpfer der berühmten historischen Schule
  • Ferdinand Cohn (1828-1898) - der weltberühmte Botaniker, Mitarbeiter von Robert Koch
  • Hermann Cohn (1836-1906) - der hervorragende Augenarzt
  • Leopold Auerbach (1828-1897) - der Biologe von Weltruf
  • Friederike Kempner (1828-1904) - die bekannte schlesische Dichterin
  • Augusta und Siegfried Stein - die Eltern von Edith Stein, seit 1998 bekannt als heilige Theresia Benedikta vom Kreuz.

 

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